Makrofotografie

Die Makrofotografie ist etwas für Menschen mit einem wirklich guten Auge. Denn sie müssen eigentlich sehen, was nicht zu sehen ist. Wenn ein Makrofotograf durch die Natur läuft, sieht er keine großen Bäume und Landschaften, sondern Blüten und Insekten, Rindenstrukturen und Pilze unter dem Laub wachsen.

Makrofotografie ist das überlebensgroße Darstellen von Gegenständen oder Lebewesen. Für diese Fotografie braucht man Objektive, die einen großen Abbildungsmaßstab haben. Sie haben eine geringe Bildfeldwölbung und verzerren wenig.

Bei der Natur-Makrofotografie muss man eine Menge Geduld und eine ruhige Hand haben. Durch die hohe Blendenzahl besteht die Gefahr, dass Bilder schnell verwackeln. Am besten wird man ein Stativ verwenden, um die Kamera ruhig zu halten. Dennoch wird man immer noch mit Wind und anderen Erschütterungen zu kämpfen haben. Wer Tiere mit einem Makroobjektiv fotografieren will, wird außerdem den richtigen Moment abwarten müssen. Oftmals muss man mehrere, bisweilen hunderte Aufnahmen machen, von denen dann eine optimal ist. Eine gute Übung für Makrofotografie sind Stubenfliegen und der Anflug einer Biene auf eine Blüte. Man kann sich aber auch zunächst an Blüten und Blättern sowie Bodenstrukturen versuchen. Wichtig ist, dass man ein Auge dafür entwickelt, was für ein Makro geeignet sein könnte.

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